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F-Monta
Gast
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Im Norden von Soulac befinden sich größere Verteidigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg - Fort Arros: ursprünglich wohl von den Franzosen erbaut, später von den Deutschen ergänzt / erweitert.
Das Fort kann man fast täglich besichtigen: sind teilweise unterirdisch, also Taschenlampe und ggf. höhere Schuhe / Gummistiefel empfohlen, dauert ca. 3 Stunden. Bisher sind die Führungen nur in frz. Sprache, aber möglicherweise könnte man gelegentlich auch welche mit deutschen / englischen Übersetzungen hinkriegen.
Meine Frage: würde das überhaupt jemanden interessieren??? Wer hätte im Prinzip / grundsätzlich Interesse?
Gruß,
F-Monta
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Zuletzt bearbeitet von F-Monta am 3/2/2008, 02:14, insgesamt einmal bearbeitet
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BX 33
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Dabei seit: 19.01.2007
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Wohnort: Königreich Württemberg
Wo mache ich Urlaub?: Feriendorf Euronat

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Zum 60-jährigen Ende des 2.Weltkrieges hat das "Journal des Proprietaires du Medoc" ausführlich über die Vorgänge auf dem Medoc berichtet. U.a. auch wie General de Gaulle die siegreichen Truppen auf der D101 abgenommen hat. Ist dazu mit einem Fiseler Storch auf der Straße gelandet. Am Abzweig zu Euronat steht ja die Erinnerungstafel.
Zur Anlage, es handelt sich um die deutsche Radarstation Vogel, wie an der Gedenktafel in Soulac, beim Schwimmbad, zu lesen ist.
Das Journal hat auch ein Bild veröffenlicht wie der deutsche Kommandant, ein Kaleu Oberst, die Anlage den franz. Truppen übergibt.
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Zuletzt bearbeitet von BX 33 am 1/6/2007, 22:27, insgesamt einmal bearbeitet
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F-Monta
Gast
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Danke für die Präzisierung. Aber erklär mir was ein "Fiseler Storch" ist! Fiseler der Hersteller des Flugzeuges? Storch ist eigentlich klar: das Flugzeug war "hochbeinig", aber De Gaulle wurde in Karikaturen und auch comics oft als Storch dargestellt (Symbol von Alsace-Lorraine). Die Deutschen übrigens als Wölfe, die Amerikaner als Bison, Churchill als bulldog - und die Franzosen als arme Häschen ...
Gibt es das "Journal des Propriétaires du Médoc" auch online? Ich würde mir das gern ansehen.
"Es handelt sich um die deutsche Radarstation Vogel, wie an der Gedenktafel in Soulac, beim Schwimmbad, zu lesen ist."
Ich nehme an Du meinst das kleine Museum neben dem Ehrenmal wo auch die Führungen losgehen?
Gruß,
F-Monta
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Zuletzt bearbeitet von F-Monta am 16/6/2007, 13:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ulrich
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Dabei seit: 02.02.2007
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Der "Fieseler Storch" war ein einmotoriges Propellerflügzeug s.a. | Nur registrierte Mitglieder können Links sehen! Registriere Dich oder logge Dich ein! |
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BX 33
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Dabei seit: 19.01.2007
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Ob es das Journal auch online gibt weiß ich nicht.
Aber hier noch kurz einen übersetzten Auszug Juni 2005:
Das fortress wurde von der franz. Armee im Jahre 1929 errichtet um den Hafen von Bordeaux schützen zu können *.
Am 27.Juni 1940 erreichten die deutschen Truppen den Medoc und übernahmen die funktionsfähige Batterie. Ihre Absicht war die Girondemündung zu neutralisieren um die maritime Versorgung von Bordeaux verhindern zu können.
!942 wurde die Batterie in den Atlantikwall integriert in dessem Zuge zahlreiche Bunker entlang der Küste gebaut wurden.
Es folgt eine detaillierte Beschreibung der konstruktiven Ausführung.
Im vorhergehenden Heft wird beschrieben wie nach 58 Monaten Besetzung der Medoc am 20.April 1945 befreit wurde. In einem sechstägigen Kampf verloren 400 franz. und 900 deutsche Soldaten ihr Leben.
Wobei nochmals ganz kurz auf die Eroberung durch die Wehrmacht eingegangen wird. Die Truppen überquerten die Gironde mittels der Fähre "Cordouan" und überraschten die unvorbereiteten franz. Truppen dergestalt, dass sich diese kampflos ergaben.
Hefte 69 und 70. Die davor erschienenen Hefte habe ich leider im Moment nicht greifbar.
U.U. können diese Hefte beim Verlag L'Almanach, BP 23, 86 190 Vouillé, Fax 05.49.51.41.10 bzw. | Nur registrierte Mitglieder können Links sehen! Registriere Dich oder logge Dich ein! | nachbestellt werden. Preis pro Exemplar ca. 4,00 EUR incl. Porto ( Frankreich).
* Ich muss ehrlicherweise gestehen, das Heft 69 erschien im April/Mai 2005, das ist die Zeit in der wir in Euronat unsere Maisons in Schuss bringen und ich deshalb dieses Heft nur überflogen habe. Deshalb habe ich mich auf das Memorial in Soulac konzentriert in dem das Fort als deutsche Radarstation aufgeführt ist. Dort ist natürlich die Vorgeschichte nicht erwähnt.
Als ehem. Radarmechaniker war mir die Höhe des Forts natürlich schon klar, hier war mit Sicherheit ein sog. Würzburg-Gerät installiert.
Ps: Der Fieseler Storch war ein Kurierflugzeug mit extrem möglichen Langsamflug. Bei einer Vorführung in Zell am See flog der Pilot mit 15 km/h gegen den Wind und 7km/h über Grund ! Deshalb war das Flugzeug auch bei General de Gaulle so beliebt.
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F-Monta
Gast
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Langsam wirds spannend ...
Vorschlag: wir treffen uns im Sommer zu einer gemeinsamen Besichtigung von Fort Arros und erörtern diese Fragen mit dem "guide". Der ist mir bekannt, auch Pilot und bietet u.a. beeindruckende Rundflüge über das Nord-Médoc, die Gironde-Mündung usw. an. Auf den Fallschirmsprung werde ich aber wohl verzichten ...
Ich möchte einfach nur mehr wissen über die Gegend in der ich seit über 20 Jahren regelmäßig Urlaub mache und nicht nur als "dummer Tourist" in der Sonne rumlaufen.
Links zum 2. Weltkrieg in der Region findet man hier:
URL gelöscht
Dort gibt es auch zwei ganz spezielle zu den "Bunker-Spezialisten" (unten rechts auf der Seite).
Ergänzungen sind immer willkommen!
Gruß,
F-Monta
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F-Monta
Gast
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Hallo BX33,
es gibt zwei interessante Seiten zu dem Thema - die erste verschweigt die Radarstation:
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Hier gibt es sehr detaillierte Infos wenn man sich durch das Menü klickt:
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Gruß,
F-Monta
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F-Monta
Gast
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Zur Geschichte des Arros schreibt der Fremdenführer heute per email:
En ce qui concerne la question sur les ARROS, la "place" a été construite par les français avant guerre pour fabriquer les blocs de bétons servant à construire les défenses côtières contre l'érosion marine. Mais les bunkers ont bien été construits par les allemands et constituent une des 32 positions de défense de la forteresse Nord Médoc (position S 307 : Artillerie côtière).
La position VOGEL (radars de détection marine et aviation) se trouve à environ 5 kilomètres plus au nord sur l'ancien emplacement du sémaphore français (positions S 305 et S 305a).
Kurzfassung:
- ARROS: Vor dem Krieg von den Franzosen gebaut um Betonblöcke herzustellen die gegen die Erosion des Meeres eingesetzt wurden
- die Bunkeranlagen wurden von den Deutschen gebaut
- die Radarstation VOGEL befand sich ca. 5 km (!) nördlich von ARROS
Gruß,
F-Monta
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BX 33
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Dabei seit: 19.01.2007
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Ich konnte diese Woche in der unteren Bucchandlung von Soulac ein "Taschenbuch" mit dem Titel La Poche du Médoc 1939 - 1945 im Ausverkauf um 9 Euro erwerben.
Dort wird über diese Zeit und Aktivitäten der Gegner ausführlich berichtet.
Was die Radarstation "Vogel" betrifft, wird die Lage zwischen Soulac und Pointe de Grave angegeben. Hierzu ein technischer Hinweis. Da die Funkwellen geradlinig gegenüber der Erdkrümmung verlaufen, wird eine solche Station prinzipiell an der höchsten Stelle errichtet um die Reichweite zu erhöhen.
Deshalb gehe ich davon aus, dass die Angaben an der Gedenkstätte in Soulac korrekt sind.
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Georgio
Administrator


Alter: 31
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Hallo zusammen,
der matt war so freundlich und hat einige Bilder von den Bunkeranlagen aus Soulac veröffentlicht, die seit einiger Zeit wieder zugänglich sind.
Lohnt sich Danke an matt für die Bilder!!!
Gruß Jörg
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BX 33
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F-Monta schrieb :
- die Radarstation VOGEL befand sich ca. 5 km (!) nördlich von ARROS
Nach der Lektüre des von mir angeführten Buches " La Poche du Medoc " bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass sich die Entfernung von ca. 5km auf die Stadt Soulac bezieht. Dies passt auch mit den angegebenen Pos.Nummern 305 und 305a zusammen. Ich werde ein Bild vom Memorial in Soulac für die Bildergalerie schicken.
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F-Monta
Gast
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Im Soulac-Forum URL gelöscht findest Du die Antwort des Soulacer Fremdenführers der die Arros-Führungen macht - der müßte es eigentlich genau wissen.
Gruß,
F-Monta
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BX 33
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Die weitere Diskussion um ein paar Meter bringt doch gar nichts. Die Lage ist einmal auf der Seite
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sowie am Memorial in Soulac und im Buch dokumentiert. Siehe Bildgalerie Soulac.
Die Lage S305 öffnet einen detaillierten Lageplan mit weiteren Links zu den einzelnen Bauwerken und Stationen mit Einzelheiten die mir auch nicht bekannt waren. So z.B. dass es verschiedene Würzburggeräte gab. Als ehem. Radarmechaniker bei der Luftwaffe wurden wir zwar immer wieder informiert wie weit die Technik damals schon fortgeschritten war, z.B. über das IFF, die Freund-Feinderkennung. Aber für uns war es halt ein Oberbegriff.
Ich beziehe mich dabei auf die Aussage :
La position VOGEL (radars de détection marine et aviation) se trouve à environ 5 kilomètres plus au nord sur l'ancien emplacement du sémaphore français (positions S 305 et S 305a).
Für mich ist damit jede weitere Diskussion erledigt.
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